Endstation

Endstation und dann?

Mit Vollgas gegen die Wand

Der Mensch ist zum Leiden bereit – leidensfähig bis zum Anschlag, in rasantem Tempo unterwegs, bis es lautstark knallt!

Warum nur?

Muss es immer so weit kommen, bist wir nicht mehr können und zusammenbrechen? Muss es immer so lange gehen, bis wir in der Endstation landen und keinen blassen Schimmer davon haben, wie wir überhaupt dorthin gekommen sind? Hauptsache Vollgas!?

Warum nur wählen wir nicht schon viel früher die Möglichkeit der Abzweigung, des anderen Gleises, das uns weiterführt, als nur bis zur Endstation?

Ein kleiner Exkurs: Jeder kennt sie, die Maßbänder aus Papier, die in Baumärkten und Einrichtungshäusern an jeder Ecke hängen. Schnapp dir beim nächsten Besuch eins davon und schau es dir genau an: Dieser Meter steht für dein Leben – dein kostbares, unwiderrufliches, endliches Leben! Reiß gleich einmal so viel davon ab, was du bereits auf Grund deines Alters „verlebt“ hast. Wir rechnen hier ruhig einmal mit 100 Zentimeter entsprechen 100 Jahren. Bist du als 37, dann reiße 37 Zentimeter ab. Verbleiben 63 Zentimeter (Mathe kann ich 😀 ). Zwei Drittel sind noch übrig. Wie sieht das für dich aus? Findest du, da ist noch genügend Luft? Noch genügend Zeit, um irgendwann das Leben zu leben, worauf du hinarbeitest?

Reiß jetzt gleich nochmal etwas ab! Und zwar so viel, wie du jetzt denkst, dass du auf Grund deiner Lebensweise noch abgeben musst. Fühlst du dich oft schlapp? Oder in höchstem Maße gestresst? Bist du häufig mit Alkohol am Feiern? Gönnst du dir wirklich jeden Abend das Sahnehäubchen des Tages? machst du viel Sport und ernährst du dich u. a. ausgewogen und rot, gelb, grün? All die Beispiele sollen dir nur einen Anreiz geben, wie du dein Leben „verbrauchst“. Sie sollen weder als gut, noch als schlecht bewertet werden. Mach dir einfach mal kurz darüber Gedanken, wieviel du wegen deiner Lebensweise noch abzugeben hast. Und dann reiß dieses Stück auch noch von deinem Maßband ab. Ich spreche jetzt mal für alle und sage: 10 Zentimeter.

Bleiben noch 53!

Du hältst nun knapp über die Hälfte deines Lebens in den Händen. So viel bleibt noch übrig. So viel ist schon passiert. Und jetzt stelle dir die Frage:

Will ich mit Vollgas in die Endstation rasen, bis zum Anschlag, bis an die Wand?

Bis nichts mehr geht und es mich einen Kraftakt kostet, um rückwärts wieder rauszufahren, um dann wieder Fahrt aufnehmen und einen anderen Weg einschlagen zu können. Wenn es schon häufiger vorgekommen ist: Wie oft soll das noch passieren? Wie oft will ich noch zusammenbrechen?

Willst du vielleicht nicht doch lieber mal vorher und rechtzeitig schauen, wo du einen anderen Weg nehmen kannst? Ganz entspannt während der Fahrt, ohne dass es knallt und dir weh tut? Möchtest du nicht doch die verbleibenden 53 ganz und gar nutzen, um entspannter zu sein, ohne Druck, Zwang und Stress? Ohne dass du auf Grund deiner Lebensweise gleich wieder 10 Zentimeter abreißen musst!

Ich möchte nicht behaupten, dass eine entspannte Fahrt ohne Tempo sein muss. Im Gegenteil, das kann sogar richtig Spaß machen und der Fahrtwind um die Nase gibt dir das Gefühl von Freiheit. Aber eine entspannte Fahrt bedeutet eine aufmerksame, achtsame Fahrt und sie ermöglicht dir, ein Stoppschild, oder eine Wegkreuzung rechtzeitig zu erkennen!

Richte deinen Blick nach vorn, achte auf die Warnsignale, nimm zeitweise auch mal Tempo raus, wenn es sein muss, entscheide du, wohin es gehen soll und nutze die 53 so gut wir nur möglich!

Lass dich nicht von deinem Leben leben – lebe du dein Leben!

Von ganzem Herzen
Deine Anja Buntz

PS: Und wenn du dein ganzes Potenzial leben möchtest, dann finde gemeinsam mit mir heraus, was es ist! Es lohnt sich!

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