Stress-Koerper

Stress schadet deinem Körper

Wenn dein Körper spricht, bist du im Grenzbereich

Wer seinen Stress-Bogen auf Dauer überspannt, der setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Dauerstress bedeutet schneller krank und langsamer wieder gesund werden. Die Widerstandskraft des Körpers verringert sich und das Immunsystem wird geschwächt. Die Zahl der Immunzellen im Blut sinkt, die natürlichen Killerzellen, die die Krankheitserreger ausschalten, sind weniger aktiv. Belastungen nehmen zu. Symptome treten auf.

Wir allen hatten oder haben die eine oder andere Beschwerde auf den folgenden Ebenen sicherlich schon einmal bei uns selbst wahrgenommen:

  • Kognitiv (Scheuklappendenken)
    • Konzentration und Aufmerksamkeit verschlechtern sich
    • Hohe Ablenkbarkeit, kein roter Faden mehr, Wortfindungsstörungen
    • Kurz- und Langzeitgedächtnis wird schlechter und Kreativität nimmt ab
    • Reaktionsgeschwindigkeit nimmt ab
  • Emotional
    • Selbstwertgefühl sinkt
    • Gefühl von Hilflosigkeit (Depression), Gefühl von Ohnmacht
    • Persönlichkeitszüge ändern sich: un/ordentlich, engagiert/gleichgültig, tolerant/autoritär
  • Vegetativ-hormonell
    • Schnellere Atmung
    • Herz-Kreislauf arbeitet stärker
    • Pupillen weiten sich, Gefäße werden enger
    • Schweißreaktionen treten auf
    • Leber gibt Glukose frei: Vorbereitung auf erheblichen Energieverbrauch
  • Muskulär
    • Anspannung in den Muskeln
    • Zähne knirschen
    • Muskelschmerzen: Nacken, Hals, Rücken
    • Fuß wippen
    • Starre Mimik
  • Verhalten
    • Artikulationsprobleme
    • Fehlende Begeisterungsfähigkeit
    • Abwesenheit vom Arbeitsplatz
    • Niedriges Energieniveau
    • Gestörtes Schlafmuster
    • Zynismus und Schuldzuweisungen
    • Bizarre Verhaltensmuster

Diesen Beschwerden müssen wir uns aber nicht überlassen. Wir haben die Wahl und sitzen am längeren Hebel!

Wenn wir unsere Einstellung ein klein wenig justieren, ein klein wenig verändern, dann verändern wir bereits viel für unseren Körper und für unsere Seele. Wir müssen gar nicht die Welt auf den Kopf stellen und von heute auf morgen alles über den Haufen werfen. Gewohnheit hat schließlich auch etwas beruhigendes, entspanntes, energiesparendes.

Gleichzeitig können wir unseren Alltag umgestalten. Nicht alles kopf- und herzlos abarbeiten. Ein Schlüssel dafür ist die Achtsamkeit. Indem wir im Augenblick sind, wenn wir etwas tun, nur einer Aufgabe nachgehen, haben wir nicht das Gefühl, dass uns die Zeit davon rennt und wir hinter ihr herrennen müssen. Was bedeutet, dass sich der Alltag nicht so gehetzt und gestresst anfühlt.

Ich fordere dich auf – aus Rücksicht auf dich und deinen Körper – werde achtsamer. Höre auf deinen Körper, wenn er zu dir spricht, sich meldet und sagt: „Es ist an der Zeit, etwas für dich und mich – für uns – zu tun!“

Wodurch er auf liebevolle Weise mit dem Zaunpfahl winkt und dich wissen lässt: In dir, um dich herum, scheint etwas nicht in Ordnung zu sein. Suche danach und schaffe es aus der Welt!

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ (Christian Morgenstern)

Von ganzem Herzen
Deine Anja Buntz

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