Naturcoaching in Herbrechtingen

„Die Liebe und mein Wert entstehen durch mich selbst!“

Ein verbreitetes Anliegen meiner Klientinnen sind die Themen Selbstliebe und Selbstwert.

„Wie finde ich sie bloß?“
„Wie kann ich mich selbst mehr lieben?“
„Wie kann ich mein wahres Ich akzeptieren und lieben und leben?“

Diese Fragen beschäftigen viele Menschen. Vielleicht auch dich?!

Wie aktivierst du deine Selbstliebe?
Wie erkennst du deinen wahren Wert?

Bei diesem Coaching machen wir uns also initial auf den Weg. Ich treffe mich mit meiner Klientin zum ersten Coaching von vier vorgesehenen Settings. Das Coaching findet im Rahmen des gebuchten Pakets Volle Blüte statt und umfasst insgesamt acht Stunden.

Weshalb so viele? Und warum brauchen wir hierfür vier Einheiten?

An dieser Stelle möchte ich kurz erläutern, weshalb häufig mehrere Stunden nicht unwichtig sind. Klar, es gibt Coachings, da kommen wir mit zwei bis drei Stunden auf einmal durch. Da ist bereits nach einem Setting klar, wie der Hase in Zukunft laufen wird und auch die weiteren Schritte verinnerlichen sich sofort. Es gibt aber auch Anliegen von Klienten, die zu Beginn sehr groß formuliert werden: „Ich möchte mich selbst akzeptieren und lieben“! oder „Ich möchte meinen Wert erkennen und das sowohl im Inneren, als auch im Außen leben!“. Joa, gegen dieses wundervolle Ziel gibt es nichts einzuwenden. Gleichzeitig ist es sehr groß formuliert und auch eher langfristig umzusetzen, als schnell und kurzfristig. Stell dir vor, du lebst 30 Jahre ohne diese Werte und plötzlich soll alles anders sein? Sowas geht nicht. Ein Baum, der vom Wind 30 Jahre in eine Richtung geprägt wird (du siehst sowas, wenn du von Österreich über den Reschenpass in Richtung Vinschgau fährst, ehrlich!), der wird auch nicht innerhalb von vier Wochen seine Wuchsrichtung ändern. Jedenfalls braucht es für große Ziele, tiefgehende und weitreichende Begegnung und Bewegung. So benötigen wir, um tief ins Innere zu gelangen, zu Beginn mehr Zeit um zu erkennen, was dem Erreichen des Ziels im Wege steht.

Bei diesem Coaching machen wir uns daher auf den Weg, um erst einmal zu differenzieren, was im Leben aktuell gut ist, was weniger gut ist und was definitiv weg kann. Dadurch werden auch die Ziele hinter dem Ziel deutlich. Oder auch die Ziele unterhalb des großen Ziels. Meine Klientin berichtet dazu, in Verbindung mit dem Spaziergang und den Metaphern aus der Natur, was sie bewegt. Sie erzählt auch was sie sich wünscht. Und sie nennt mir Punkte, die sie wirklich loswerden möchte.

„So leben wie ich wirklich bin, das will ich!“

„…dass sich niemand mehr einmischt und ich so sein darf, wie ich sein will. In jedem Moment meines Lebens.“ Ob Sie dazu jemand anderen braucht der ihr das Okay gibt oder nicht, dem gehen wir nach.

Während des ersten Settings bzw. des ersten Spazierganges durch den Wald und entlang des Flusses decken wir viele viele Eigenschaften und Werte auf. Viele Aspekte die meine Klientin an sich entdeckt, kennt, gut findet, mies findet, vermutet, dass sie diese hat und sich von andern auch sagen lässt, dass sie so sei. Es sind wirklich viele Punkte, die wir hier erforschen. Ich schreibe während dem Laufen alle auf.

Und genau mit diesen Werten wird meine Klienten zuhause weiterarbeiten.

„Hausaufgaben“ sind keine Aufgaben, die gewissenhaft zuhause erledigt und beim nächsten Coaching mir als Coach vorgelegt werden MÜSSEN. Bei diesen lieb genannten Hausaufgaben geht es viel mehr darum, dass sich die Klientinnen zwischen den Coachingeinheiten mit ihrem Thema auseinandersetzen. Es muss nicht immer eine Wertepuzzle sein. Es können viele verschiedene „Impacts“ sein, die es zuhause zu vergegenwärtigen gilt. Jedenfalls dienen diese Aufgaben dazu, dass auch in der Phase, in der ich als Coach nicht anwesend bin, die Klientin selbst mit dem Thema auseinandersetzt und hier die Lösungsfindung in Eigenregie angeht. Wenn während dieser Arbeiten ein Licht aufgeht, dann ist das das nachhaltigste Licht überhaupt. Darüber hinaus geschieht während des Settings häufig so viel, dass wichtige Erkenntnisse oft auch erst später aufblitzen. In alltäglichen Situationen, zuhause im gewohnten Umfeld, wenn gerade wieder das Ego dazwischenfunken will. Gerade dann stellt die Klientin fest, dass sie jetzt anders reagiert hat oder reagieren möchte als bisher. Genau das ist der wertvollste Punkt während eines Coachingsprozesses. Die Klientin prägt ihren Weg neu und das aus ihrer eigenen Kraft heraus. Die Klientin geht einen neuen Weg. Den Weg der Veränderung. Der Weg, der sie zum Ziel führt.

Nun denn, meine Klientin in diesem Fall nimmt alle notierten Werte mit nach Hause und geht damit wohlwollend ins Gericht.
Welche Werte passen zu mir.

Welche sollen in Zukunft einfach von der Bildfläche verschwinden bzw. schwächer werden?
Welche Werte finde ich gut, möchte ich jedoch noch weiter ausprägen und stärken?
Und welche Werte sind überhaupt nicht meine, sondern übernehme ich ungefiltert von anderen?

Durch das sich damit befassen, wird ihr früher oder später klar werden, welche Werte und Eigenschaften sie an sich lebt und schätzt und welche eher nicht. Und wie kann man besser zur Selbstliebe finden, als dass man an sich liebenswerte Eigenschaften entdeckt. Darüber hinaus, wenn ich mich selbst lieben kann, dann kann ich auch meine Worte und Taten lieben und den Wert darin erkennen. Ich fühle mich in dem was ich tue bestärkt und sehe den Wert meiner Selbst.

Im Prozess – Einen Schritt nach dem anderen gehen

Es ist wirklich eine tolle Abfolge in diesem Prozess. Dennoch sind wir bisher einen Schritt davon gegangen und es müssen noch ein paar weitere folgen. Ganz besonders, um den Pfad zum großen Ziel nach und nach breiter zu trampeln und zu festigen.

Das Coaching an diesem Tag schließen wir mit dem weiteren Vorgehen und den „Hausaufgaben“ ab. Wir prüfen nochmal, wie es im Alltag gehen kann und was meine Klientin in den kommenden Wochen Unterstützendes für sich und ihren Prozess tun kann. Ich schieße noch schnell ein Foto von der Fülle der Werte und wir stellen fest, dass es eine Menge Arbeit war, die wir und ganz besonders meine Klientin an diesem Abend geleistet haben. Well done!

Jeder Schritt ist richtig

Das ist auch ein abschließender Tipp von mir an dich: Erkenne deine Arbeit an und mit dir in jeder einzelnen Sekunde an. Jeder einzelne Schritt ist wichtig und auch richtig, solange dir dein Herz dabei offenbleibt. Folge deinem Herzen und verbinde dich mit ihm so oft wie nur möglich. Schenke dir die uneingeschränkte Liebe, die du auch anderen schenkst. Du hast es mindestens genauso verdient. Sei gut zu dir. Sei lieb zu dir. Sag dir nette Dinge, gerade in ärgerlichen Momenten. Gönn dir schöne Dinge, gerade dann, wenn du es vermeintlich nicht verdienst. Denn genau in den dunkelsten Momenten brauchst du das hellste Licht. Sei du dir dein eigenes Licht.

Von ganzem Herzen
deine Anja Buntz

Foto by myself