Kraftressourcen

Deine persönlichen Ressourcen

Wie weit wird deine Kraft heute reichen?

Was glaubst du, wie weit wird denn deine Kraft heute reichen? Welche Aufgaben stehen auf deiner ToDo? Wieviel Pensum gilt es heute zu erledigen? Schaffst du das alles? Und wenn du bereits jetzt an heute Abend denkst, wie wirst du dich nach diesem Tag fühlen?

Wir alle kennen es, das Gefühl, heute alles schaffen zu müssen, um morgen, übermorgen oder überübermorgen einen entspannteren Tag erleben zu können. Blöd nur, dass morgen die gleiche Schleife von vorne beginnt. Und so reiht sich ein Tag an den anderen, an welchem wir (zu) viel von uns fordern. Mal mehr, mal weniger im Bewusstsein, dass wir unsere Ressourcen verbrauchen und unser eigenes Ausbrennen fördern. Auch ich tappe immer wieder in diese Falle. Da packt mich der Ehrgeiz und die Erwartung an mich selbst, dass ich nur zufrieden sein kann, wenn ich alle meine ToDo’s für den Tag abgearbeitet habe.

Ich denke, es darf schon auch mal rund gehen. Der Motor darf schon auch mal heiß laufen, die Späne dürfen fliegen und der Erschöpfungszustand am Abend ist ab und zu schon auch ein verdammt gutes Gefühl („Yes, I did it!“). Es darf nur nicht zur Gewohnheit werden.

Dann nämlich, wenn es Routine wird, verlieren wir den Kontakt zu uns selbst, wir spüren uns nicht mehr. (Weil wir mit unseren Kräften und Gedanken weit weg von uns selbst sind). Wir nehmen den niedrigen Stand unseres Akkus nicht mehr wahr. Wir verlieren die Übersicht darüber, was unterm Strich wirklich wichtig ist, welche Aufgaben wir weglassen können. Wir finden nur schwer eine Antwort auf die Frage, warum wir eine bestimmte Sache, eine bestimmte Arbeit, einen bestimmten Job tun.

Und um uns regelmäßig aufladen und sortieren zu können, um ordnen zu können, benötigen wir ZEIT – Zeit für uns selbst.

Was würdest du denn tun, wenn du mal richtig viel Zeit hättest? Was wäre das?
Und aus welchen Gründen, hast du dir noch nie diese Zeit genommen? Spricht etwas dagegen?
Wie setzt du deine Prioritäten? Kannst du sie verändern?

Probiere es doch einfach mal aus. Nimm dir die Zeit für ein Vorhaben, das du schon lange in die Tat umsetzen möchtest. Etwas, worauf du dich total freust und dir Kraft gibt. Du wirst es lieben! ;-)

Wenn du feststellst, wie gut dir das tut, dann mache Nägel mit Köpfen und vereinbare einen heiligen Termin mit dir selbst. Einen Tag, oder bestimmte Stunden in der Woche, an welchen du ein Date mit dir selbst hast und Dinge tun wirst, die dir richtig Freude bereiten und die dich nähren, anstatt deine Ressourcen zu verbrauchen. Und vielleicht kann sich diese Zeit nach und nach ausdehnen, sodass es zur Gewohnheit wird und nichts und niemand dir diese Zeit mehr nehmen kann. Schicke dir doch einfach jetzt sofort die Einladung zu deinem heiligen Termin.

So kehrst du immer häufiger zu dir zurück und kommst mit dir in Kontakt. Du wirst morgens spüren, wieviel Kraft du für den heutigen Tag zur Verfügung hast, wie weit sie reichen wird. Und dass du vielleicht nicht alle Aufgaben abarbeiten kannst und es auch gar nicht möchtest. Weil dir heute viel lieber nach ausruhen ist, oder die Seele baumeln zu lassen, nein sagen. Dir ist nach eigenständig bestimmen zu können, was du mit deiner kostbaren Zeit anfangen möchtest. Das ist gut, das ist Wertschätzung gegenüber dir selbst und deiner Gesundheit.

„Denke immer daran: Es gibt nur eine wichtige Zeit: HEUTE, HIER, JETZT.“ L. Tolstoi

Von ganzem Herzen
Deine Anja Buntz

2 Kommentare
  1. Ralf sagte:

    Regenerationszeit. In Trainings hoere ich immer wieder, wie wenig sich die Leute doch Ich-Zeit, die Zeit fuer sich selber nehmen. Eine Teilnehmerin sagte Gestern: “Wenn ich den Tag gelassen angehe in allem, habe ich am Tag und nach Feierabend mehr Kraft und Energie.” Leuchtet mir ein.

    Antworten
    • arriva sagte:

      Lieber Ralf, da stimme ich dir ganz zu. Regenerationszeit ist sehr wichtig. Und ich wünsche mir, dass es viele viele Menschen deiner Teilnehmerin nachmachen und sich diese Zeit nehmen. Sonst sind irgendwann alle Ressourcen erschöpft. Und das ist schade, denn sich davon zu erholen ist ein riesen Kraftakt. Lieber präventiv und rechtzeitig dafür sorgen, dass die Energiespeicher gefüllt bleiben. ;-) Herzliche Grüße, Anja

      Antworten

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