Rucksack

Gestatten, ich bin’s dein Rucksack

Lege deinen Ballast ab

Hast du nicht auch (ein bisschen zu oft) das Bedürfnis, den tonnenschweren Rucksack voll mit Aufgaben, Verpflichtungen, To-Do’s, Listen, Terminen, unwichtigen Informationen, usw. abzulegen? Vielleicht hast du auch das Gefühl, dass niemand da ist, der dich versteht oder dir dabei helfen kann, den Ballast der heutigen Zeit loszuwerden. Du fühlst dich zurückgelassen und allein. Ja wie soll auch ein anderer Mensch helfen können? Kämpft er doch mit seiner eigenen schweren Last auf dem Rücken.

Eingefahren in einer Sicht-, Denk- und Handlungsweise, fehlt es dir an Energie und dem nötigen Freiraum, um aus dieser Misere herauszukommen und dich wieder aufzurichten. Dabei wäre es denkbar einfach, den Rucksack schlicht und ergreifend abzulegen. Wer wandert, erinnere sich an die Rast, wenn man den Rucksack abschnallt und die wohlverdiente Brotzeit hervorholt. Doch scheinbar ist es im „echten“ Leben nicht ganz so simpel.

Was also müsstest du wirklich tun, um wieder aufrecht und gerade gehen zu können? Um die Leichtigkeit um die Schultern und den Nacken spüren zu können? Um das Leben in seiner bunten Vielfalt genießen zu können?

Die Lösung ist so simpel, wie das Ablegen des Rucksacks: Du gehst in den Dialog mit dir selbst. Du stellst dir Fragen, als ob du mit einem guten Freund oder einer guten Freundin philosophieren würdest. Und dabei stellst du dir vielleicht diese Fragen: Was ist meine Haltung – Gegenüber dem Leben, gegenüber meinen Mitmenschen, gegenüber mir selbst? Wer möchte ich sein? Wie möchte ich sein? Wozu möchte ich sein? Für wen möchte ich sein?

Passen die Antworten zum Inhalt in deinem Rucksack? Möglicherweise würdest du gerne Federn mit auf deine Wanderung nehmen, etwas Leichtes. Aber aus welchen Gründen auch immer wurden Steine hineingelegt und die Wanderung gestaltet sich als äußerst kräftezehrend und schwierig. Solltest du daher nicht den Inhalt deines persönlichen Rucksacks prüfen, bevor du dich auf den Weg machst?

Wenn du dann erkennst, dass du eine schwere Last zu tragen hast, solltest du dich fragen: Möchte ich das wirklich mitnehmen? Kann ich es zurücklassen? Oder zumindest einen Teil davon? Kann ich für einen Stein nicht umso mehr Federn einpacken?

Wie schwer ist dein Rucksack heute? Und wie schwer wird er vermutlich auch morgen sein?

Tue doch heute mal etwas, das dich richtig glücklich macht. Oder sag‘ ganz konsequent nein zu etwas, das du schlicht und ergreifend nicht tun willst. In diesem Moment könnte aus einem Stein eine Feder werden…

Von ganzem Herzen
Deine Anja Buntz

4 Kommentare
    • arriva says:

      Liebe Carola, der Rucksack ist wirklich eine wunderbare Metapher für unsere Herausforderungen des Alltags. Und so weit hergeholt ist er nicht. Sehr vielen Menschen schmerzen die Schultern und der Nacken, weil so viele „mentale Steine“ im Rucksack liegen. Das ist dann wirklich körperlich zu spüren. Ich hoffe, dein Rucksack ist ganz leicht. 😉 Alles Liebe, Anja

      Antworten
    • arriva says:

      Hallo Ralf, ja da stimme ich dir zu. Durch Coaching kann man vielen unnötigen Ballast loswerden. Das ist wichtig, denn es wird ja nicht von allein weniger und es kommt immer neuer hinzu. Daher sollte man regelmäßig ausmisten und schauen, was man überhaupt noch braucht von all dem, was sich da im Rucksack befindet. Danke für deine Zeilen Ralf. Herzliche Grüße, Anja

      Antworten

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